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MWH

MWH kann auf eine 30-jährige, sehr bewegte Geschichte zurückblicken. Von Anfang an entwickeln sich die Geschäfte positiv, der Umsatz wächst kontinuierlich an und hat sich seit 1975 mehr als vervierfacht. Doch man muss auch immer wieder herbe Rückschläge durch Unglücksfälle und Naturkatastrophen hinnehmen: ein Großbrand und Jahrhunderthochwasser bedrohen das Unternehmen in seiner Existenz.

In ihrer Form besteht die MWH Metallwerk Helmstadt GmbH seit 1975. Der Ursprung des Unternehmens reicht jedoch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück: 1901 wird in Stuttgart ein kleiner Betrieb zur Herstellung von Weißblech und Lackierwaren gegründet, er wird 1928 nach Helmstadt verlegt. Es ist eine offene Handelsgesellschaft mit 15 Mitarbeitern.

1951 übernimmt ein neuer Gesellschafter die Leitung der Firma: Ludwig Kling. Acht Jahre später entsteht eine 2.000 m² großer Werkhalle auf dem heutigen Betriebsgelände. Damit wird der Grundstein gelegt für die Entwicklung des Unternehmens zu einem namhaften Industriebetrieb. Das werk produziert vor allem Artikel aus Stahlblech, insbesondere Kohlenfüller, Kohlenkästen, Ofenschirme und Heizölkannen. Es ist die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. Mit dem raschen ökonomischen Aufschwung der Bundesrepublik Deutschland wächst auch das Unternehmen Kling, bald werden 150 Mitarbeiter beschäftigt.

Die 60er Jahre sind für das Unternehmen eine Zeit des Umbruchs. Die Expansion setzt sich weiter fort, aber es erfolgt eine komplette Umstellung des Sortiments.

1960 produziert das Werk erstmals Gartenmöbel aus Metall. Die Sessel sind aus Stahlrohr gefertigt und haben eine PVC-Bespannung. 1962 entsteht in Asbach, einem Nachbarort von Helmstadt, auf einem 6.000 m² großen Areal ein Zweigbetrieb mit 20 neuen Mitarbeitern. Das Sortiment wird um Kinderspielgeräte, wie Rutschen und Schaukelgestelle, erweitert.

Zu dieser Zeit haben Gartenmöbel eine nur geringe Marktbedeutung. Das ändert sich jedoch in den folgenden Jahren. Die entbehrungsreiche Nachkriegszeit ist weitestgehend überwunden. Dank staatlicher Förderung können sich nun zahlreiche Bundesbürger ihren Wunsch nach einem eigenen Haus mit Garten erfüllen. Zugleich wird der Markt für Blechwaren bedeutungslos: Öfen werden durch Heizungsanlagen ersetzt. Man benötigt keine Kohlenkästen oder Heizölkannen mehr, viele Artikel können zudem kostengünstiger aus Kunststoff hergestellt werden.

1967 wir die Firma Kling Metallwaren GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln gegründet. Doch bereits ein Jahr später muss Ludwig Kling aus gesundheitlichen Gründen das Unternehmen an die Mauerwerke GmbH in Köln veräußern. Mit der Firmenübernahme wird die Produktion sämtlicher Blechwaren eingestellt. Es beginnt der Ausbau des Sortiment Gartenmöbel.

In den kommenden beiden Jahren setzt sich die Expansion weiter fort. 1969 bezieht man einen Produktionsbetrieb in Neidenstein mit 3.000 m² Fläche und einem Verwaltungsgebäude. Dort produzieren etwa 50 Mitarbeiter hauptsächlich Gartenmöbel im Material-Mix Kunststoff/Metall. Die Produkte werden inzwischen in über 20 Länder in Europa und Übersee vertrieben. Die wichtigsten Umsatzträger sind stapelbare Stahlrohrsessel mit PVC-Bespannung. Das Sortiment umfasst nun aber auch Gittersessel und –bänke, Gartentische mit Blech- und Werzalitplatten sowie Liegen mit Stoffbespannung.

1972 werden in Helmstadt zwei weitere Lagerhallen mit je 3.000 m² und eine Werkhalle mit 5.000 m² Fläche gebaut. Man gibt den Standort Neidenstein auf und zentralisiert Produktion und Verwaltung in Helmstadt.

1975 ist ein entscheidendes Jahr: Die Mauserwerke trennen sich vom Helmstädter Unternehmenensbereich. Die Firmengruppe Hein Kettler übernimmt den Betrieb. Kettler ist zu diese Zeit bereits bedeutendster Hersteller von Freizeitartikeln in Deutschland mit 14 Produktionsbetrieben in Europa. Damit entsteht die heutige Firma MWH Metallwerk Helmstadt GmbH. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Gartenmöbel aus Metall in besonders wetterfester und stabiler Ausführung. Die Geschäfte entwickeln sich positiv, der Umsatz wächst kontinuierlich. Durch umsichtige Rationalisierung und den Einsatz modernster Technik bleibt jedoch der Personalstand auf dem Niveau von ca. 150 Mitarbeitern.

Im Oktober 1984 ein erster Rückschlag für MWH: Ein Großbrand zerstört einen wesentlichen Teil der Produktions- und Lagerhallen. Schaden: weit über zehn Millionen DM. Die Zukunft des Betriebs scheint gefährdet. Dank der schnellen Abwicklung durch die Versicherung gelingt es jedoch, die Hallen sehr schnell wieder aufzubauen. Es herrscht ein außergewöhnlich strenger Winter. Dennoch kann die Produktion bereits fünf Monate späte wieder reibungslos ablaufen.

Die Gartenmöbel werden kontinuierlich weiterentwickelt. In den Jahren nach dem Großbrand nimmt man zwei große Beschichtungsanlagen in Betrieb: eine Wirbelsinteranlage (1986), welche die bisher vorhandene Sinteranlage ersetz, und eine zweite Anlage zur elektrostatischen Pulverbeschichtung (1989).

Um nicht ausschließlich von Gartenmöbeln abhängig zu sein, entwickelt die Firma speziell für den öffentlichen und kommunalen Bedarf das Sortiment Object + Design. Im Jahr 1986 werden die neuen Produkte mit guten Ergebnissen im Markt eingeführt.

Zehn Jahre nach dem Großbrand erfolgt ein weiterer Rückschlag für das Unternehmen:

Im Juni 1994 führen starke Regenfälle zu einem Jahrhunderthochwasser. Das Firmengelände wird überschwemmt, der Wasserstand beträgt teilweise über zwei Meter und richtet einen Schaden von über 13 Millionen DM an. Ein halbes Jahr zuvor, im Dezember 1993, hatte bereits ein weniger starkes Hochwasser zu Schäden in Produktion und Versand geführt. Gegen Hochwasser besteht kein Versicherungsschutz. Das Unternehmen steht vor dem Aus.

Doch bereits ein Jahr später hat man sich von dem wirtschaftlichen Rückschlag, der durch das Hochwasser entstanden ist, erholt. Durch Maßnahmen zur Rationalisierung kann sich MWH noch stärker am Markt etablieren, der Aufwärtstrend wird nach nur kurzer Unterbrechung fortgesetzt.

Die folgenden Jahre sind aufgrund der Starken Nachfrage von Erfolg geprägt. Das Unternehmen vergrößert sich kontinuierlich, auch die Zahl der Mitarbeiter steigt an. Heute sind es 550, 320 davon in Helmstadt.

Ende 2000 investiert man ca. 6,5 Millionen Euro, um eine zusätzliche Produktionshalle zu bauen und eine zweite Wirbelsinteranlage zu kaufen.

Zum erfolgreichen Verlauf der Unternehmensgeschichte haben maßgeblich die engagierten, hochqualifizierten Mitarbeiter beigetragen: Unser Kapital ist eine Belegschaft mit viel Erfahrung und der Bereitschaft, sich für die Interessen des Unternehmens einzusetzen.

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