Ravensburger heute
Rechtlich veränderte sich das Familienunternehmen Ravensburger Ende der Achtziger Jahre von einer Personen- in eine Kapitalgesellschaft.
Die einzelnen Geschäftsbereiche etablierten sich 1993 als Tochtergesellschaften unter dem Dach der Holding Ravensburger AG. Die Wortmarke Ravensburger avancierte zum Firmennamen. Sämtliche Aktien des Verlags sind nach wie vor in Besitz der Gründerfamilie Maier.
Gründerenkel Otto Julius Maier, der das Unternehmen über 40 Jahre lang geführt hatte, übernahm zwischen 1995 und 2005 den Vorsitz im Aufsichtsrat. Seine Cousine Dorothee Hess-Maier, zwischen 1978 und 2001 Mitglied der Geschäftsleitung, bekleidet seit 2005 die Position der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Beide Familienmitglieder trugen wesentlich zur Expansion des Unternehmens in den letzten 50 Jahren bei. Seit Anfang der 1950er Jahre stieg die Zahl der Mitarbeiter von 90 auf 1.400, der Umsatz steigerte sich von rund 1 Million auf rund 280 Millionen Euro.
Der Spieleverlag steht europaweit an erster Stelle bei Puzzles und Beschäftigungsprodukten und ist deutscher Marktführer bei Spielen. Der Ravensburger Buchverlag ist heute einer der führenden Verlage im deutschen Kinder- und Jugendbuchmarkt. Ravensburger erwirtschaftet mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. Der Verlag ist eines von wenigen Unternehmen der Branche, die ihre Produkte in eigenen Werken in Europa fertigen. 85 % aller Ravensburger Produkte entstehen heute an den zwei Produktionsstandorten in Ravensburg und Poliçka (Tschechien).
















